meine Gesundheitsprophylaxe 

Noch ein paar grundsätzliche Worte zur Krankheit:

Ich denke, es gibt nur eine einzige KRANKHEIT und das ist eine Mangelerscheinung - der Mangel an SelbstLiebe, die wir schon in der Kindheit erfolgreich ausgetrieben bekommen. Jedoch nicht als bewußter Prozess, sondern, weil auch unsere Eltern nichts anderes gelernt haben. Und aus dieser einen Krankheit resultieren eine Vielzahl von Symptomen, die uns Hilfestellungen bieten möchten zur Gesundung unseres GANZEN. 

Der Begriff Krankheit(en) ist somit irreführend - es gibt genausowenig Krankheiten, wie es Gesundheiten gibt. Es gibt den Weg der Gesundung... und da wir alle durch konditionierte Prozesse krank sind, befinden wir uns alle auf diesem Weg. Sind wir dankbar für die Symptome, die sich uns zeigen. Würden sie ausbleiben, würden wir an Kopfschmerzen versterben. 

 

Hier nun ein paar Tipps entlang dieses Wegs aus der Hausapotheke:

Ingwer und Zitrone ein sehr erfrischendes Getränk, das den Stoffwechsel anregt und erfrischt. Täglich ein Stück Ingwer eine Viertelstunde morgens heiß aufgekocht und über den Tag verteilt, noch warm  getrunken, stärkt das Immunsystem, regt die Ausscheidung von Giftstoffen an und steigert das Wohlgefühl.

Süssen ist möglich mit Rohrohrzucker, Honig oder Stevia. Weisser Zucker ist das legale Gift unserer Zeit.

 

Gerade passend zur kalten Jahreszeit, ist die Prophylaxe doch ein sinnvoller Weg gesund zu bleiben. Hier ein paar Dinge, die ich derzeit für mich etabliert habe:

Zitrone mit GUTEM Wasser (und bitte nur Wasser) hilft mir morgens getrunken bei Sodbrennen und zur Erkältungsprophylaxe. Jede Zuckerzugabe wirkt jedoch kontraproduktiv. Man bedenke jedoch, dass Zitrone die Schleimproduktion erhöht und somit ist reine Zitrone am besten VOR einer Erkältungskrankheit zu genießen. Nach Ausbruch der Symptome sollte man dies deshalb lieber lassen.

Auch hilt mir Zitrone genossen mit einem starken Kaffee sehr gut bei Kopfschmerz- und Migräne Symptomen.

Ein indischer Spruch besagt zu Zitronen:

"Am Morgen getrunken, wirkt er wie Gold, am Mittag wie Silber und am Abend wie Blei"

Beachten sollte man jedoch auch, dass man die Zitrone entkernt - die Kerne haben nämlich eine leicht toxische Wirkung!!!

Eine weitere vorbeugende Maßnahme für mich ist das ÖLKAUEN. Ein Teelöffel eines guten Öls morgens und abends für etwa 10 - 15  Minuten im Mund hin- und herbewegt, gekaut, aber NIEMALS schlucken, hilft die Giftstoffe aus dem Körper zu transportieren. Das Öl sollte beim ausspucken aus dem Mund milchigweiß und flüssig sein. Bevor du das Öl schluckst - bitte unbedingt ausspucken!

Weiterhin ist für mich bei gesundheitlichen Beeinträchtigungen hilfreich, jeweils ein Nasenloch zu zuhalten und zu beobachten, welches Nasenloch freier ist. Dort, wo das Nasenloch freier ist, preße ich eine Faust unter meine Achselhöhle oder lege mir fest ein Kissen in die Rippen - das halte ich so lange, bis auch das andere Nasenloch freier geworden ist. - Dies harmonisiert  meinen Körper.

 

Diese Dinge sind für mich passend, ob sie für dich passen, kannst nur du entscheiden. Im Zweifel sprich dich mit deinem Arzt oder Apotheker ab. Sei achtsam und beobachte deinen Körper.

 

Zwei Berichte des Spiegel Online über die Wirkung von Meditationen:

 

 
 
 
Und wer langfristig an einem freudvollen Leben arbeiten möchte,  ein Artikel von mir verfasst:
 
 
 
 

 

 

Atmen - Das tiefste Mantra
Der Atem dringt ein - laß dein ganzes Wesen dieses Einatmen widerspiegeln. Du atmest aus - lasse dein ganzes Wesen das Ausatmen widerspiegeln, und du wirst eine unbeschreibliche Ruhe und Stille fühlen. Wenn du beobachten kannst, wie der Atem ein- und ausgeht, wie du einatmest und ausatmest, benutzt du das tiefste Mantra, das je erfunden worden ist.
Du atmest hier und jetzt. Du kannst weder morgen atmen, noch kannst du gestern atmen. Atmen mußt du in diesem Augenblick, aber du kannst an morgen denken, und du kannst an gestern denken. Der Körper lebt also immer in der Gegenwart und der Geist hüpft zwischen Vergangenheit und Zukunft hin und her; dadurch entsteht die Spaltung zwischen Körper und Geist. Der Körper ist in der Gegenwart, und der Verstand ist nie in der Gegenwart, und so treffen sich die beiden nie. Sie kommen nie zusammen. Und dieser Zwiespalt ist der Grund, warum Angst, Anspannung und Leid entstehen. Wir sind verkrampft, diese Verkrampfung ist Sorge. Der Geist muß ins Hier und Jetzt gebracht werden, denn es gibt keine andere Zeit.
 
(Osho)
 
 
Meditation:
 
Wiegemeditation
Teil 1 (ca. 20 Minuten):
 
Sitze mit überkreuzten Beinen, aufgerichteter Wirbelsäule und geschlossenen Augen. Lege deine Hände überkreuz auf deine Schultern und spüre hinein, wie es sich anfühlt sich selbst zu umarmen. Nimm einfach nur wahr - ist es innig oder eher beengend. Bewerte nicht, laß einfach das aufsteigen, was jetzt da ist. 
Entspanne deinen Körper, indem du das Kinn leicht in Richtung Brust beugst - so kann sich der Nacken entspannen, öffne den Mund ein klein wenig, so entspannt sich der Kiefer. Entspanne deine Schultern, indem du sie leicht nach unten sinken läßt. Du kannst auch hier die Atmung einbeziehen, indem du dir beim einatmen sagst: "Ich nehme Anspannung wahr" und beim Ausatmen: "Ich lasse los". Fühle in die Anspannung hinein und lasse sie einfach los mit dem Ausatmen. 
 
Wenn du dich ganz zentriert und wohl fühst, beginne, dich ganz sanft hin- und herzuwiegen, erst nach links, dann nach rechts. Das Wiegen braucht nicht den ganzen Körper einzubeziehen, wiege dich aber so weit auf die eine Seite wie möglich, ohne daß es unbequem wird. Wenn du zum äußersten Punkt der einen Seite gelangt bist, stoße den Ton „Huh" aus - kräftig, mit einem Ruck. Tu dies jedesmal, wenn du am äußersten Punkt auf einer Seite angelangt bist.
 
Teil 2: (ca. 20 Minuten):
Sitze still da und spüre nach auf allen Ebenen. Spüre in deinen Körper hinein - spürst du Wärme, Kälte, Dichte, Weite, Anspannung, Entspannung oder was auch immer sich dir zeigt. Nimm einfach wahr gleich einem Beobachter von außen. Laß auch deine Emotionen sich zeigen, nimm auch sie wahr gleich einem Beobachter. Zeigt sich Angst, Wut oder Ungeduld, umarme diese Emotionen, denn sie sind dir Freund. Vielleicht spürst du auch Friede, Liebe, Freude - umarme auch diese Emotionen und weite sie aus, indem du tief in ihre Struktur hineinfühlst. Wenn du mutig bist, darfst du dies auch mit deinen Angststrukturen tun und staunen was sich dir zeigt. Beobachte nur - passiv. 
 
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Grundsätzlich sind die zeitlichen Angaben nur Anregungen. Wenn du nicht so geübt bist in Meditation, dann beginne mit wenigen Minuten und steigere langsam. Dein Wohlgefühl ist der beste Indikator für dich. Manchmal kann jedoch auch erst nach dem "Schmerz" ein Wohlgefühl wahrgenommen werden. Vielleicht magst du dich darauf einlassen, wie auf ein Spiel. Meditation ist ein Spiel - du lernst Grenzen kennen und wieder auflösen und irgendwann erkennst du, dass die Grenzen nie da waren - sie waren nur in deinem Kopf. Solange sie jedoch da sind, sind sie für dich wichtig. 

 

Atemübung – Balast abgeben - Kraft tanken

Setze dich bequem im Lotussitz oder auf einen Stuhl. Die Wirbelsäule ist aufgerichtet, der Nacken lang und das Kinn senkt sich ganz sanft in Richtung Brust. Entspanne die Stirn und den Kiefer. Öffne den Mund ein klein wenig, so dass der Kiefer sich noch besser entspannen kann.  Die Augenlieder sind geschlossen. Spüre, wie sie sich über den Augäpfeln geschlossen haben und laß sie sich noch ein wenig fester verschließen. Nun entspanne auch die Schultern – laß sie von der Schwerkraft nach unten sinken. Die Arme liegen ganz entspannt auf den Oberschenkeln oder Knien.

Nun richte deine Konzentration auf den Atem. Atme ein - der Brustkorb hebt sich und dann der Bauch. Beobachte die Pause, die zwischen Ein- und ausatmen entsteht. Nimm wahr, wann sich der Reflex des Ausatmens einstellt. Bleib ganz in der Beobachterposition. Laß den Atem einfach fließen, beobachte nur.

Wenn du ausatmest, senkt sich Bauch und Brustkorb. Beobachte auch hier wieder, die Lücke, die zwischen Ausatmen und Einatmen entsteht. Und beobachte, wann sich der Impuls des Einatmens wieder einstellt.

Atme etwa 3 Minuten in diesem Rhythmus.

Und dann stelle dir vor du könnstest mit dem Einatmen, all die Dinge berühren, die dich derzeit belasten - deine körperlichen Blockaden (Schmerzen, Bewegungseinschränkungen, Erkrankungen etc.), deine emotionalen Blockaden (Wut, Trauer, Stress, Ärger, Furcht…), deine Gedanken und inneren Reden – stelle dir vor du könntest mit deinem Atem all das berühren und einsammeln, was du nicht mehr brauchst. Und dann gibst du all den Balast mit dem langsamen Ausatmen ab ans Universum. Du kannst deinem Balast auch eine konkrete Form geben, eine Struktur, eine Farbe oder schauen, welches Gefühl sich dir zeigt. Oder dir einen trüben dunkelroten Strom vorstellen, der dich immer mehr befreit, dich immer leichter werden läßt. Alles was sich dir jetzt zeigt, ist für dich passend.

Atme nun auch in diesem Rhythmus so lange, bis du dich frei, geklärt und kraftvoll fühlst.

 

Anfangs ist es vielleicht etwas schwierig in den Bauch zu atmen, besonders wenn du dich gestresst fühlst und der Atem sehr stockend und eingeschränkt fließt. Nimm dir in diesem Fall ausreichend Zeit um in die Stille zu finden, die dir Entspannung und Kraft schenkt. Wichtig ist jedoch gelassen zu bleiben – wenn es nicht sofort funktioniert, versuche es zu einem anderen Zeitpunkt wieder. Eine gewisse Kontinuität wird dir langfristig hilfreich sein. Bleib bei allem was gerade da ist, gelassen. Du wirst die Dinge nicht verändern, indem du dich aufregst oder dich beschimpfst. Sei nachsichtig und LÄCHLE.